Neue Erkenntnisse zur Wirkung von Atemmuskeltraining auf die sportliche Leistung
In einer kürzlich veröffentlichten Studie, die im März 2025 von POWERbreathe International Ltd vorgestellt wurde, wird die Rolle des Atemmuskeltrainings (RMT) bei der Verbesserung der sportlichen Leistung untersucht. Die Untersuchung, die unter dem Titel „Effects of Respiratory Muscle Training on Athletic Performance“ erschien, liefert spannende Einblicke in die physiologischen Vorteile dieser oft unterschätzten Trainingsmethode. In diesem Blogbeitrag werfen wir einen Blick auf die wichtigsten Ergebnisse der Studie und warum sie für Athleten und Fitnessbegeisterte gleichermassen relevant sein könnten.
Hintergrund: Warum Atemmuskeltraining?
Atmen ist eine der grundlegendsten Funktionen des menschlichen Körpers – doch gerade bei intensiver körperlicher Betätigung wird die Bedeutung der Atemmuskulatur oft übersehen. Die Studie betont, dass die Atemmuskeln, insbesondere das Zwerchfell und die Interkostalmuskeln, bei Ausdauer- und Kraftleistungen eine entscheidende Rolle spielen. Wenn diese Muskeln ermüden, kann dies die Sauerstoffversorgung des Körpers beeinträchtigen und die Leistungsfähigkeit reduzieren. Genau hier setzt das Atemmuskeltraining an: Durch gezielte Übungen soll die Kraft und Ausdauer der Atemmuskulatur gesteigert werden.
Studiendesign und Methodik
Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von Athleten unterschiedlicher Disziplinen, darunter Läufer, Radfahrer und Schwimmer. Über einen Zeitraum von acht Wochen absolvierten die Teilnehmer ein standardisiertes Atemmuskeltraining mit Geräten von POWERbreathe, die einen einstellbaren Widerstand bieten. Die Kontrollgruppe setzte ihr reguläres Training ohne zusätzliches RMT fort. Gemessen wurden Parameter wie die maximale inspiratorische Druckkraft (MIP), die VO2max (maximale Sauerstoffaufnahme) und die Zeit bis zur Erschöpfung bei Belastungstests.
Ergebnisse: Was die Studie zeigt
Die Ergebnisse sind beeindruckend: Die Gruppe, die das Atemmuskeltraining absolvierte, zeigte eine signifikante Verbesserung der Atemmuskelkraft – im Durchschnitt stieg der MIP um 18 % im Vergleich zur Kontrollgruppe. Noch wichtiger war der Effekt auf die sportliche Leistung: Die VO2max, ein entscheidender Indikator für Ausdauer, verbesserte sich um bis zu 6 %, und die Teilnehmer konnten ihre Belastungstests im Schnitt 12 % länger durchhalten, bevor sie erschöpft waren.
Ein weiterer bemerkenswerter Punkt der Studie ist die Reduktion der wahrgenommenen Anstrengung. Athleten berichteten, dass sie bei gleichen Intensitäten weniger Atemnot verspürten – ein Hinweis darauf, dass das Training nicht nur die physische, sondern auch die psychologische Belastbarkeit steigert.
Bedeutung für den Sport
Diese Ergebnisse unterstreichen, dass Atemmuskeltraining mehr als nur eine Nischenmethode ist. Besonders für Ausdauersportler könnte es einen entscheidenden Vorteil bieten, da die Sauerstoffversorgung oft der limitierende Faktor ist. Aber auch Kraftsportler könnten profitieren, da eine stärkere Atemmuskulatur die Stabilität im Rumpf verbessern kann, was bei Übungen wie Kniebeugen oder Kreuzheben essenziell ist.
Praktische Anwendung: Wie kann man starten?
Die Studie empfiehlt, Atemmuskeltraining zwei- bis dreimal wöchentlich in den Trainingsplan zu integrieren. Geräte wie die von POWERbreathe verwendeten Modelle ermöglichen es, den Widerstand individuell anzupassen, sodass sowohl Anfänger als auch Profis davon profitieren können. Schon 10-15 Minuten pro Einheit könnten laut den Forschern ausreichen, um langfristig Verbesserungen zu erzielen.
Fazit
Die neue Studie von POWERbreathe liefert überzeugende Beweise dafür, dass Atemmuskeltraining ein unterschätztes Werkzeug zur Leistungssteigerung ist. Mit relativ geringem Aufwand lassen sich messbare Fortschritte erzielen – sei es in der Ausdauer, der Kraft oder der allgemeinen Belastbarkeit. Für Athleten, die nach einem zusätzlichen Vorteil suchen, könnte RMT genau der richtige Ansatz sein. Wer tiefer in die Materie eintauchen möchte, findet die vollständige Studie unter dem bereitgestellten Link – ein Muss für alle, die ihr Training auf das nächste Level heben wollen!
Hier finden Sie die Studie: Zur Studie

